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V. F. Sammler
Stocker Verlag

Ares Katalog 2016/2017
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Der Band beschreibt die Geschichte der steirischen Freiheitlichen in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Es ist die ungeschönte Dokumentation von Höhen und Tiefen, von glänzenden Wahlsiegen und bitteren Niederlagen.

Die Auseinandersetzung der FPÖ mit den zunächst übermächtigen einstigen Großparteien, der ÖVP und der SPÖ, wird ebenso dargestellt wie der Machtkampf zwischen Alexander Götz und Norbert Steger oder der Richtungsstreit am Innsbrucker Bundesparteitag des Jahres 1986, aber auch das dramatische Ende der Ära Haider und die Folgen des 'Katastrophenjahres 2005'.

Nicht zuletzt spiegelt die Darstellung den Aufstieg einer Partei wider, die als 'Dritte Kraft' in der Mitte der 1950-er Jahre begann und seit Kurzem als 'soziale Heimatpartei' zur ersten politischen Kraft in der Steiermark aufstieg.

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Seit der Monroe-Doktrin von 1823 strebten die USA nach Weltmachtstellung, um ihre Vorstellung von Recht und Demokratie verbreiten zu können, was sie als ihre 'offensichtliche Bestimmung' ansahen. Mit dem Ersten Weltkrieg gelang dies, die bis dahin herrschende Weltordnung war zerbrochen.


Doch seither gibt es immer neue Unruhen in und zwischen den Befreiung suchenden Völkern.  Ein neuer Wettlauf um Rohstoffe -  vor allem um Erdöl -  hob an. Mit wechselnden Alliierten versuchen die USA die Weltordnung in ihrem Sinne zu stabilisieren. Vieles deutet aber darauf hin, dass sie diesen zweiten hundertjährigen Krieg nicht gewinnen werden.

 

Der Glaube, zu etwas Großem und Besonderem bestimmt zu sein, war und ist in den USA besonders ausgeprägt. Er erlaubt es den Amerikanern, die beim Aufbau ihres Imperiums notwendigen Gewalttaten und Rechtsbrüche gegenüber den Ureinwohnern und anderen Staaten als gottgewollt und letztlich verzeihlich zu werten. Bis heute verleitet der Glaube sie immer wieder zu Handlungen, die dem Völkerrecht widersprechen. Trotz ihrer zahlreichen Angriffskriege gelang es ihnen bisher aber, anderen Nationen wie Deutschland oder Russland den Ruf eines 'Störenfrieds der Weltordnung' anzuhängen.

 

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 Die politische Landschaft der Ersten Republik (1918-1938) war wesentlich von paramilitärischen Verbänden geprägt. Die Heimwehren galten dabei oft als die 'schwarze' Parteigarde und Pendant zum 'roten' Schutzbund. Ihre Zusammenstöße forderten mehrfach Todesopfer. Doch die Heimwehren waren bestrebt, sich von der Christlichsozialen Partei zu emanzipieren und eine lagerübergreifende 'christlich-nationale' Volksbewegung zu bilden.

In Anlehnung an Mussolinis Italien begannen sie, vom 'Austro-Fascismus' und von einem 'Marsch auf Wien' zu träumen. Doch der sogenannte Pfrimer-Putsch im Jahre 1931 scheiterte kläglich.

Im Bürgerkriegsjahr 1934 erreichten die Heimwehren schließlich doch eine beherrschende Stellung, doch als sich ihr Führer, Fürst Starhemberg, im Jänner 1935 gegen Bundeskanzler Schuschnigg wandte und für eine enge Anlehnung an das faschistische Italien optierte, kam es zum Machtkampf. Die Heimwehren wurden aufgelöst und ihre Wehrverbände in die von Kanzler Engelbert Dollfuß 1933 gegründete 'Vaterländische Front' eingegliedert.
 

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